Bericht über die Herkomer Konkurrenz 2009: Donnerstag und Freitag

Am Donnerstag ging´s los mit dem Eintreffen der Fahrzeuge. Insgesamt waren mehr als 70 Fahrzeuge bis Baujahr 1930 gemeldet was eine deutliche Steigerung war gegenüber den Vorjahren. Auch war das Feld eher am oberen Ende (in den Vorjahren mehr in der Veteranen Szene) angesiedelt.

Rolf kam mit seinem Austin 20 von 1925 auf eigener Achse aus der Schweiz . Seine Frau ist am Abend noch mit dem Zug nachgekommen da sie beruflich noch unterwegs war. Letztes Jahr habe ich bei Rolf zur letzten Ausfahrt übernachtet und diesesmal waren sie bei uns eingeladen.

Für die Nacht war die Garage des Landratsamtes in Landsberg für die Fahrzeuge vorgesehen und so wurden alle Autos dort geparkt

Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen denn um 9:00 Uhr wurde das Feld von Landsberg aus gestartet

Die Strecke (etwas mehr als 100 km an diesem Tag) war wie in den letzten Jahren perfekt ausgesucht, denn es wurden wirklich Straßen gewählt, die sich für solche Fahrzeuge hervorragend eignen (also ohne viel Ampeln und großartigen Verkehr)

Überholt wurde natürlich auch, aber diesesmal deutlich weniger als in den letzten Jahren, weil das Feld viel schneller unterwegs war.

Die erste Wertungsprüfung war eine unbekannte Strecke in einer vorgegebenen Zeit zu fahren

….und einige andere solten noch folgen.

Zum Mittagessen waren wir in einer alten Mühle und dessen Biergarten (Katzbrui Mühle). Vorher gings allerdings einen recht steilen Weg auf den Parkplatz hinunter (den man auch später wieder rauf musste!)….und neu dieses Jahr …jedes Team bekam noch einen recht umfangreichen Fragebogen zum Beantworten während der Mittagspause in die Hand gedrückt der für die Gesamtwertung eine wichtige Rolle spielte.

So mancher war schon am verzweifeln angesichts der Fragen ….denn nicht alle Antworten konnte man dem Material in den Teilnehmertaschen entnehmen.

nach ausgiebigem Essen……

… ging es dann darum die steile Abfahrt vom Parkplatz hoch zu kommen was für den einen oder anderen tatsächlich gar nicht so einfach war…..also das Motto hieß Schwung holen

Geschafft haben es übrigens alle Fahrzeuge und so gings über wunderschöne Landschaften weiter

und ein bißchen Zeit zum Verweilen blieb auch


Gegen 16:30 Uhr waren wir dann wieder zurück in Landsberg

Alle Fahrzeuge wurden dann wieder über Nacht in der Garage beim Landratsamt Landsberg abgestellt.
Daß wir den Austin 20 nicht mehr parken konnten und noch eine kleine Reperatur machen mussten ist eine andere Geschichte.

Gegen 20:00 Uhr war dann das gemeinsame Abendessen in Türkenfeld und zwar -wer mochte- in Tracht. Wir waren ehrlich gesagt ziemlich erstaunt wieviele Teilnehmer diese Rallye hatte,  denn der große  Saal war absolut voll.

Diesmal gab es aber nicht nur Getränke und Essen sondern auch eine Showeinlage der Gruppe Mistcapala und ich muß sagen ich habe wirklich sehr viel gelacht. Eine wirklich hervoragende idee.