Hightech ist für uns nichts?

Die meisten unter uns lieben diese alte Technik, da kann man so herrlich drann schrauben und es sind keine Kabel dran.

Man kann immer wieder lesen welche Probleme die Youngtimerszene mit ihrer in die Jahre gekommene Elektronik im Auto hat und so manches an sich funktionstüchtige Auto bewegt sich keinen Schritt weil die Elektronikbox in die ewigen Jagdgründe gegangen ist.

Vor einigen Wochen durfte ich die Moderation eines Hightech Events machen und habe dabei Herrn Markus Strecker kennen gelernt. Neben dem das er ein echt netter Kerl ist hat er ein Hightechprodukt entwickelt das auch für uns als Oldtimerfahrer dann doch interesant sein kann.

Es handelt sich dabei um eine Jacke, was für sich eigentlich keine Besonderheit ist, aber die (Leder)Jacke hats in sich. Dort steckt einiges an Elektronik drinnen und die kann uns Oldtimerfahrer wirklich helfen.

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In Vorkriegsautos steckt kein Autoradio drinnen und eines reinbauen ist mehr als lächerlich (und das gilt nicht nur für die Originalisten unter uns). Mit der Jacke kann man tatsächlich Musik hören und zwar verbindet man sein Handy (dank Smartphone ist da meist Musik und Radio möglich) via Bluetooth und schon kann man die Musik auf den im Kragen eingebauten Lautsprecher hören.  Der allerdings noch viel wichtigere Nebeneffekt ist das die Freisprecheinrichtung eines Handys damit ebenfalls funktioniert oder das angeschaltete Navigationssystem auf dem Handy sich ebenfalls meldet.

Weitere Funktion ist auch eine eingebaute und gut funktionierende Heizung die die wichtigsten Stellen am Körper am Leben erhält (gerade die Jungs die letztes Wochenende in der schwäbischen Alb auf Eis und Schnee mit ihren Vorkriegsfahrzeugen unterwegs waren können ein Lied davon singen).

Das ganze ist so gut versteckt in der Jacke das man es echt nicht sieht (ich konnte die Jacke auf dem Event ausprobieren).

Markus Strecker beschäfftigt sich seit Jahren mit Interactiver Kleidung und war vor kurzem noch bei Addidas und hat das Projekt Micoach geleitet. Ich kannte das vor einem Gespräch mit ihm auch noch nicht aber unsere Fußballnationalmanschaft und Bayern München (was eigentlich das Selbe ist) trainieren damit. Dabei wird in die Bekleidung des Spielers diverse Sensoren eingebaut die dann dem Trainer unterschiedliche Informationen jedes einzelnen Spielers übermittelt. Das Training desr Spielerswird damit auf ihn gezielt und seinen Daten abgestimmt. Ich konnte darüber noch einiges mehr lernen….aber das wäre was für einen ganz anderen blog und eine andere Geschichte.

Auf seiner Webseite www.teiimo.com könnt ihr Euch davon ein eigenes Bild mal machen oder ihr geht auf Flickr und schaut euch mal die Bilder an.