Solitude Revival 2013, warum warten so entspannend sein kann

Ich war zum ersten mal beim Solitude Revival dabei und zwar weil Frank mich angesprochen hatte.

Am Donnerstag gings los und ich bin mit Hänger und eingepackten Benjamin auf nach Stuttgart. Die Fahrt ging schnell und 3 Stunden war ich auch schon beim gerade im Aufbau befindlichen Fahrerelager.

Solidtude Revival 2013

Das Tolle und eine Premiere für mich waren die Zelte für die Fahrzeuge und eigentlich wurde mir bei der Anmeldung gesagt das ich keinen Stellplatz in einem Zelt hätte…..aber mir wurde dann doch einer zugeteilt und das erwies sich über die Tage noch als Glücksfall.

Solidtude Revival 2013

Ich muss allerdings zugeben das ich am Donnerstag noch recht alleine war denn die meisten reisten erst am Freitag an (was mir persönlich zu stressig war). Am Freitag in der Früh sind dann alle Garagennachbarn angekommen und über die Tage entwickelte sich eine wirklich nette Gemeinschaft in unserem Zelt.

Es wurde repariert, angeschoben, eingekauft und viele Gespräche geführt. Jeder hatte seine Stühle dabei und so wanderte man von Auto zu Auto und geselltet sich zusammen.

Solidtude Revival 2013

Da es ziemlich sonnig dieses Wochenende war, war das Zelt natürlich der beste Platz und wurde zum festen und relaxten Bestandteil des Events. Ehrlich gesagt habe ich persönlich noch nie so einen entspannten Event mitgemacht ….und ich glaube allen Beteiligten ging es ebenfalls so.

Solidtude Revival 2013

Am Freitag gab es eine Abnahme noch für die Fahrezuge und so konnte man hier auch die nicht Vorkriegsfahrer bei netten Gespräche auf dem Weg zur Abnahme mal sprechen.

Solidtude Revival 2013

Am Samstag gings dann Los für den ersten Lauf…..nun das Benjamin war nicht nur das 2 älteste Fahrzeug in der Gruppe….sondern mit Abstand das Langsamste.

Meine Nachbarin in einem wunderschönen Amilcar….konnte ich nicht überreden doch etwas Balast (für Chancengleichheit ) mitzunehmen. Mehrfache Angebote, für 10 Liter Eimer Wasser (die man ja brauchen könnte).…oder sogar schwere Benzinkanister aus Stahl wurden verweigert. Sohn musste beim Vater mifahren (obwohl ein Leichtgewicht)…und so blieb mir nichts anderes übrig mich gaaaanz hinten anzustellen um das Feld nicht zu behindern.

Solidtude Revival 2013

Alleine Fahren hat übrigens seinen Vorteil….man hat unglaublich Platz und kann seinen Speed fahren (Mopsgeschwindigkeit) ohne dabei sich von anderen hetzten zu lassen.

Die Schnellsten Fahrzeuge hatten übrigens ein Auto vorne drann (ich glaube um sie ein wenig einzubremsen)…..aber….die langsamsten (also mich) hatten eines hinten drann (um die anderen zu warnen vermute ich).…und das war auch das einzige Fahrzeug das mich nicht überholt hat (er soll angeblich geflucht haben wurde mir gesagt….tja….sorry dazwischen sind 90 Jahre Entwicklungsarbeit….und die Oma würde man doch auch nicht hetzen…oder).

Gefahren bin ich 2 Runden (angeblich sind andere 3 gefahren….aber der Beweis steht noch offen). Generell kann man aber sagen….die Leute sind auf der Seite der Schwachen und so gabs viele in deren Gesichter ich ein freudiges lachen sehen konnte (übrigens auch ein Vorteil meiner Geschwindigkeitsklasse….ich seh das noch!).

Ach ja….überholt habe ich übrigens einen Riley (der hatte große Zündaussetzer gilt aber trotzdem).….und das Amilcar meiner Nachbarin ….wenn auch nur in der Boxengasse ( gilt auch ) der Wasserschlauch war gerissen und es sah ziemlich spektakulär aus. Gemeinschaftlich wurden übrigens repariert ….und nur weil die Motorhaube so klein ist….konnten keine 10 Mann am Auto arbeiten …sondern nur 5.

Probefahrt wurde natürlich auch noch erledig und das Auto war auch dann wieder voll Einsatzbereit (Wasserkanister wurde trotdem nicht mitgenommen am nächsten Tag)

Solidtude Revival 2013

Nach allen Läufen ging  dann das Zeltpeople-Life wieder los….entspannt wie schon zuvor.

Solidtude Revival 2013

Insgesamt muss man dem Team vom Solitude Revival ein großes Lob aussprechen….es war perfekt organisiert…..das Team hat sich extrem bemüht und war immer gut gelaunt…..und auf der Strecke waren vermutlich alle 500 Meter ein Streckenposten (bei 11,7 Km kommt da wirklich was zusammen).

Mein herzliches Dankeschön an das Team….das war ein großartiger Event und alle in unserem Zelt hatten wirklich viel Spaß und freue mich auf 2015 (und Grüße an alle Zeltnachbarn vom letzten Wochenende)