Oldtimer Sardinien Reise – und warum Handschubfächer nicht notwendig sind

Urlaub Sardinien

Wer sich wundert warum es keinen Blogeinträge die letzten 2 Wochen gab….nun ich war im Urlaub.

Letztes Jahr bei unserer Ausfahrt mit Freunden haben wir beschlossen eine Oldtimertour nach Sardinien zu machen. Das geht natürlich nicht (auf eigener Achse) mit Vorkrieg aber mit den 60ern Autos schon.

Der Triumph wurde dafür sorgfältig präpariert und viele Teile die ich noch in der Garage hatte endlich eingebaut. Sogar das verflixte Handschubfach hab ich noch eingebaut. Es lag 5 Jahre in meinem Keller und im nach hinein weis ich warum ich es nie wieder eingebaut habe. Wie es überhaupt da hin passt ist ein wunder aber der Ausbau war zwar anstrengend aber nichts gegen den Einbau. Ich hab mir viele blaue Flecken eingefangen und geflucht hab ich auch aber zum Schluss war es drinnen (ich muss zugeben…nicht schön….aber es ist drinnen).

In letzter Minute hab ich  auch noch eine neue Kupplung einbauen lassen denn ich hatte den Eindruck sie rutschte bei der letzten Ausfahrt durch. Dabei wurden auch Schläuche für den Rücklauf beim Benzin ausgetauscht die undicht waren.

Am Tag der Abreise sind wir noch hoch in die Garage gefahren um ein anderes Auto dort abzustellen. Der Triumph fand das er auf die Reise gar keine Lust hatte und nach dem der Motor ausgeschaltet war sprang er einfach nicht mehr an. Da mein Wissen zum reparieren einfach nicht reicht haben wir sogar den ADAC kurz mal geholt. Dann sprang er sogar mal wieder an (Vorführeffekt) aber nach dem er warm war ging der Motor wieder aus. Ich befürchte der Umbau der Benzinleitung hat nicht gut getan und der Triumph bekommt irgendwie keinen Sprit wenn er warm ist (Das Problem wird nach dem Urlaub behoben).

Triumph TR5

Es half alles nichts….mit dem Triumph zu fahren war Sinnlos (und der ADAC wollte nicht mitfahren)  und er blieb im Tausch gegen meines anderen (moderneres…aber schnelleren) Auto in der Garage. Das Gepäck das wir mühselig im Triumph vorher hineingebracht hatten wurde also wieder ausgepackt und im anderen Wagen untergebracht.

Wir sind also dann aufgebrochen und zu unserem ersten Etappenziel an den Comer See in ein wirklich wunderschönes Hotel das uns Gabriele empfohlen hatte und unsere Treffpunkt war.

Comer See

Das Wetter war übrigens am ersten Tag ziemlich gut im Gegensatz zu den (Wetter)Nachrichten aus Deutschland (das halb unterging). Ich will nicht prahlen aber wir konnten dann auch am Abend mit Peter und Gisela unseren ersten schönen Abend bei über 20 Grad verbringen und sogar draußen essen.

 

Das gute Wetter blieb uns übrigens fast treu….nur bei Milano, auf dem Weg zur Fähre sind wir auf der Autobahn in einen Weltuntergangsregen mal gekommen (und ich war froh in einem modernen Auto zu sitzen denn die Freunde von uns hatten wirklich zu kämpfen).

Natürlich hab ich mich geärgert auf der Reise nicht mit dem Triumph unterwegs gewesen zu sein aber wir hatten einen unglaublich schönen Urlaub und wie die Reise nun weiterging erzähle ich über die nächste Tage.