Oldtimer Sardinien Reise – Italiener mögens dicht!

Urlaub Sardinien

Am Comer See ist es wirklich schön und nach dem wir uns dann am 2ten Tag dort alle getroffen hatten gings dann auf den Weg nach Livorno wo unser Fähre auf uns wartetet.

Mit nun 4 Autos gings auf die Autobahn und ich habe mich hinten dran gesetzt und dafür gesorgt das wir irgendwie zusammen blieben. Ich muss sagen das dicht auffahren in Italien zum Volkssport gehört. Da wir meist um die 100 Km gefahren sind dachten manche Italiener das es gut wäre mich in meinem Auto ab und zu anzuschieben….also fast. Die meinen das übrigens nicht böse….es gibt auch kein wildes Gewinke oder sonstige Zeichen sondern storrisch einfach dicht auffahren bis der Vordermann freiwillig auf die Seite geht.

Kurz vor Milan wurde dann noch besprochen wie wir fahren wollen und das man sich an der Maudstelle sicherlich erst mal verlieren wird. Der Regen bei Milan war dann Sintflutartig und wir haben uns tatsächlich dort alle verloren. Den ausgemachten Treffpunkt (eine Tankstelle) haben dann alle aber doch erreicht und es gab erst mal Kaffe und ein Panini. Kennt ihr das….man geht in Italien in eine Tankstelle und sie haben einfach den besten Kaffee der Welt. Keine Ahnung wie das machen aber irgendwie gehört das für mich zum Italiengefühl.

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Danach gings raus aus der Autobahn und sind wunderschöne Strecken gefahren. Manchmal waren wir so hoch das es sogar durch die Nebelwolken fuhren.

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Spontan sind wir dann bei einem Restaurant auf der Strecke eingebogen. Eigentlich war noch gar nicht offen aber für uns haben sie einfach aufgemacht. Ich kann Euch sagen das Essen dann war der Hit und hatte mehrere Gänge.

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….und das Wetter war auch wieder schön.

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Zu guter letzt sind wir dann in Livorno angekommen und da wir den Plan hatten erst zum Schluss auf die Fähre aufzufahren sind wir noch eingekehrt.

 

Kurz vor der Abfahrt sind wir dann auf die Fähre gefahren und ich muss sagen das hat schon was.

 

Die Kabinen waren toll und wir hatten einen recht lustigen Abend in der Bar. Allerdings mussten wir am nächsten Tag recht früh aufstehen da die Fähre um 7:00 anlegte….aber das ist eine Geschichte für Morgen.