Michis MG PA – Q-Type Special

Benjamin
RACING CLUB
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Michis MG PA – Q-Type Special

Ein Clubauto von Michi

Michis MG PA – Q-Type Special

Der Steckbrief

Marke
MG
Typ / Basis
PA
Baujahr
1935
Markenland
Vereinigtes Königreich
Ausführung
Special
Status
Fahrbereit

Motor & Technik

Zylinder
4 Zylinder
Hubraum
Noch offen
Leistung
130 PS
Getriebe
Vorwahlgetriebe
Hinweise zum Fahrzeug

Ein Special auf Basis eines MG PA von 1935, kein originaler Werks-Q-Type. Kauf und Ausführung sind im Beitrag „Ja ich habs getan!“ vom 5. September 2017 beschrieben.

Besonderheiten

Vorwahlgetriebe

Die persönliche Geschichte

Das Auto und sein Leben bei mir

Ein MG PA von 1935 im Q-Type-Stil: seit 2017 bei Michi, mit Kompressor und einer Vorgeschichte in der englischen Rennszene.

2017 wollte ich auch einmal ein paar PS mehr haben – insbesondere bergauf. In England wurde ein MG PA von 1935 im Q-Type-Stil angeboten, dessen Form und Ausführung mir besonders gefielen.

Das Fahrzeug war bereits bei zahlreichen Veranstaltungen in England eingesetzt worden. Es besitzt einen Kompressor; laut damaliger Verkäuferangabe von Tom Hardman lag die Leistung bei rund 100 PS. Nach dem Kauf sollten noch Blinker und Warnblinkanlage für die Zulassung in Deutschland ergänzt werden.

Die Geschichte im Blog führt weiter über Veranstaltungen, Werkstattarbeiten und neue Erfahrungen mit dem MG. Die vorhandenen Originalberichte bleiben unverändert erreichbar.

An den englischen Rennveranstaltungen hat mich immer fasziniert, wie ernsthaft die Vorkriegsautos dort bewegt werden. Meine bisherigen Autos waren nicht besonders schnell. Ich hatte mich daran gewöhnt, aber gerade bergauf wünschte ich mir gelegentlich etwas mehr Leistung. Der MG war deshalb eine ziemlich verlockende Gelegenheit.

Die Form des Q-Type gefiel mir schon lange. Bei diesem Special überzeugte mich aber die gesamte Ausführung, von der Karosserie bis zum Armaturenbrett. Auch in den Kompressormotor war bereits erheblich investiert worden. Es ging also um ein Auto, das nicht nur nach Rennwagen aussah, sondern in England auch entsprechend eingesetzt worden war.

Die Plaketten am Fahrzeug erzählten von diesen Einsätzen; außerdem war der MG im Triple-M-Register zu finden. Trotz seiner sportlichen Vergangenheit war der Zustand beim Kauf sehr gut. Das passte zu mir: Ich mag es, wenn meine Autos gepflegt dastehen und glänzen.

Im September 2017 war die Entscheidung gefallen. Es gab offenbar weitere Interessenten, aber ich war mit der Bezahlung schneller. Der Wagen stand zunächst noch in England. Blinker und Warnblinkanlage sollten vor der Überführung durch Tom Hardman ergänzt werden. So begann sein neues Kapitel bei mir.

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Die Geschichte der Marke

MG

Vereinigtes Königreich

Anfänge in Oxford

Als Gründungsjahr der Marke gilt 1924. MG steht für Morris Garages: Dort entwickelte Cecil Kimber in Oxford sportlichere Versionen von Morris-Fahrzeugen. Kleine, vergleichsweise erschwingliche Sportwagen wurden zum Kern der Marke; das achteckige MG-Zeichen zu ihrem Erkennungsmerkmal.

Die Vorkriegs-Midgets

Eine wichtige Entwicklung war der im März 1934 vorgestellte P-Type, später PA genannt. Sein 847-cm³-Vierzylinder besaß eine obenliegende Nockenwelle und eine dreifach gelagerte Kurbelwelle. Größere Bremsen und ein verstärkter Antriebsstrang gehörten ebenfalls zur Weiterentwicklung. 1935 erreichten drei PA mit einem rein weiblichen Fahrerteam, den „Dancing Daughters“, das Ziel der 24 Stunden von Le Mans.

Der Q-Type als Höhepunkt

Für Rennkunden entstand 1934 der Q-Type. Nur acht Exemplare wurden gebaut. Sein 746-cm³-Vierzylinder mit Zoller-Kompressor zeigt, wie weit MG das Konzept des kleinen Rennwagens entwickelte. Mein Auto ist ein später zum Q-Type Special umgebauter PA und gehört nicht zu diesen acht Werksfahrzeugen. Diese Unterscheidung gehört zur Geschichte des Autos ebenso wie seine Verbindung zur englischen Rennszene.

Quellen zur Markengeschichte

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