
Michis Riley Adelphi Special
Ein Clubauto von Michi

Der Steckbrief
- Marke
- Riley
- Typ / Basis
- Adelphi
- Baujahr
- 1938
- Markenland
- Vereinigtes Königreich
- Ausführung
- Special
- Status
- Projekt
- BASIS
- Adelphi-Chassis
Motor & Technik
- Zylinder
- 4 Zylinder
- Hubraum
- 2,5 Liter
- Leistung
- ca. 180 PS (Projektschätzung)
- Getriebe
- Noch offen
Hinweise zum Fahrzeug
Status „Projekt“ nach Michis aktueller Angabe. Frühere im Blog genannte Fertigstellungstermine sind historische Planungen und kein Nachweis der Fertigstellung.
Die persönliche Geschichte
Das Auto und sein Leben bei mir
Ein Special auf Riley-Adelphi-Basis von 1938. Seit Oktober 2018 bei Michi – und weiterhin ein Projekt.
Die Basis dieses Projekts ist ein Riley Adelphi. Laut Fahrzeugbeschreibung hatte der Vorbesitzer das Chassis 2001 in Deutschland erworben; Ansätze der heutigen Karosserie waren damals bereits vorhanden.
Über die Jahre entstanden zahlreiche Details wie die genietete Karosserie, spezielle Alubremstrommeln und selbst gebaute Anbauteile. Ein Riley-Kompressormotor mit 2,5 Litern wurde für das Projekt aufgebaut.
Im Oktober 2018 konnte ich das Fahrzeug erwerben. Der weitere Aufbau ist im Blog dokumentiert. Aktuell bleibt es ein Projekt – anders als meine vier anderen hier gezeigten Autos.
Eigentlich wollte ich kein weiteres Vorkriegsauto und erst recht kein neues Projekt. Doch Herr Süss blieb hartnäckig, und die ersten Fotos machten es mir schwer, vernünftig zu bleiben. Das Fahrzeug lag noch in Teilen. Erst als wir es bei Herrn Löflath in der Garage provisorisch zusammensetzten, wurde sein Potenzial richtig sichtbar.
Dabei zeigte sich auch, was noch nicht stimmte. Das Heck brauchte Änderungen, der angefangene Boden musste fertiggestellt werden. Gute technische Ansätze waren vorhanden, trotzdem blieb viel Arbeit. Dazu kamen eigene Ideen und besondere Teile, die ich im Laufe der Zeit zusammentrug.
Die Idee dahinter ist klar: Wir wollen das Auto bauen, das Riley so nie gebaut hat – einen Rennwagen mit 2,5-Liter-Motor und einer Erscheinung, die zu 1938 passt. Daraus entsteht keine erfundene Werks- oder Rennhistorie. Es bleibt ein Special, dessen Aufbau und Entscheidungen wir selbst dokumentieren.
In meinem Bericht vom November 2024 beschreibe ich, wie viel Herzblut in den Details steckt und wie viel länger die Arbeit dauert als zuerst erwartet. Schon die unfertige Karosserie sorgte für Begeisterung und Kaufangebote. Damalige Hoffnungen auf eine baldige Fertigstellung waren Planungen. Für dieses Porträt gilt weiterhin der Projektstatus.
Erlebnisse, Ausfahrten und Werkstattgeschichten
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Riley
Vereinigtes Königreich
Wurzeln in Coventry
Riley kam aus der Textilindustrie und wandte sich in den 1890er-Jahren dem Fahrradbau zu. Percy Rileys erstes Auto entstand zwischen 1896 und 1898. Über motorisierte Drei- und Vierräder entwickelte sich daraus eine britische Automarke, deren Vorkriegsfahrzeuge besonders für ihre eigenständige Motorentechnik bekannt wurden.
Der Nine als Wendepunkt
1926 erschien der Riley Nine mit 1.087-cm³-Vierzylinder. Zwei hoch im Kurbelgehäuse liegende Nockenwellen und der besondere Zylinderkopf prägten die Konstruktion. Dieses Grundkonzept wirkte weit über den Nine hinaus. Zur Modellfamilie gehörten die Monaco-Limousine und der sportliche Brooklands; später kamen weitere Vier- und Sechszylindermodelle sowie die 12/4-Baureihe hinzu.
Rennsport und weitere Entwicklung
1934 belegten Riley beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans die Plätze zwei und drei im Gesamtklassement. Auch bei den Tourist-Trophy-Rennen und in Brooklands gelangen wichtige Erfolge. Riley-Sechszylinder bildeten zudem eine Grundlage der ERA-Rennwagen. 1938 wurde das finanziell angeschlagene Unternehmen von Nuffield übernommen. Mein Adelphi Special knüpft mit seiner umgebauten Limousinenbasis an die Geschichte sportlicher Riley-Umbauten an.
Quellen zur Markengeschichte
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